Baizuo

Die Welt hat den Begriff Baizuo entdeckt, nachzulesen hier. Nach der Jamaika-Geschichte, scheint der Begriff in China wieder ein wenig Konjunktur zu bekommen.

Den Begriff als solches gibt es schon länger, ich konnte ihn bis Mai diesen Jahres zurückverfolgen, hier, und hier.

Baizuo bezeichnet einen gebildeten naiven Westler, in dem Sinne wie wir einen Gutmenschen im negativen Sinne verstehen. Also jemand der nur für Frieden und Gleichheit eintritt, um sein persönliches Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit zu befriedigen. Ein Baizuo interessiert sich vor allen für Themen wie Migration, Minderheiten, LGBT und die Umwelt. Er hat aber keine Ahnung von den – aus chinesischer Sicht – wahren Problemen in der Welt. Er hat eine Obsession für politische Korrektheit und alles, was ihm modern erscheint, führt aber gleichzeitig mittelalterliche islamische Werte in die westliche Welt ein. Er vertritt seine Positionen dabei mit einer anmaßenden Arroganz und fühlt sich als Retter der Welt.

Soweit die chinesische Position. Dem chinesischen Staat kommt die Abwertung des westlichen derzeit durchaus gelegen. Sonst würde der Begriff nicht so locker durch die sozialen Medien Chinas zirkulieren. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Beschreibung für viele SJW zutreffend ist.

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