Brüssel will etablierten Medien helfen

Nichts gutes zieht am Horizont herauf. Brüssel bekannt für seine liebe zur Regulierung, will den etablierten „Qualitätsmedien“ helfen.

Im Kampf gegen Fake News und gezielte Desinformation im Internet, plant die EU-Kommission offenbar ein Programm, um Qualitätsmedien unter die Arme zu greifen.
– Quelle: Welt.de

Den etablierten Medienkonzernen natürlich nur, denn die sind ja bequem. Alles läuft unter dem Ziel, angebliche „Fake News“ und „Desinformationen“ zu vermeiden. Etablierte Politiker, die das Wort Qualitätsmedien in den Mund nehmen. Ich kann mir nicht helfen, in mir kommt ein Bild hoch, wie Honecker sichtlich zufrieden die aktuelle Kamera schaut. Medien also, die möglichst bequem sind. Jubelperser.

Das bisher noch nicht angekündigte Vorhaben kommt überraschend, denn bisher hält sich die EU beim delikaten Thema Medienregulierung zurück. Das Programm ist offenbar Teil der Bemühungen, gezielte Desinformation von innerhalb und außerhalb der EU abzuwehren. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Medien zentral sind für die Demokratie“, heißt es in dem Entwurf. „Wir müssen den Mediensektor als Ganzes stärken, mit besonderem Fokus auf den audiovisuellen Industrien und den Nachrichtenmedien.“
– Quelle: Welt.de

Medien sind also zentral für die Demokratie. Im Grunde würde ich ja zustimmen, leider sind die Erfahrungen mit dem EU-Demokratieverständnis dazu geeignet alle Alarmglocken schrillen zu lassen.

 

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