Das totale Versagen

Der Fall Assange, ist, man muss das so sagen, ein Totalversagen der westlichen Demokratien.
Während die mächtigen über Leichen gehen können, lügen und betrügen, wo immer es geht, schweigt unsere Presse das Thema tot.
Stattdessen werden wir zugemüllt mit den Panikanfällen einer 16-Jährigen und Gender-Irrsinn (Hass).
Ich will da selber auch nicht tiefer drauf eingehen, lassen wir Nils Melzer den Folterbeauftragten der UN zur Sprache kommen: Vor unseren Augen kreiert sich ein mörderisches System.
 
Ein Zitat, es ist bei  weiten nicht das erschreckendste, aber es zeigt, warum das Thema Assange kaum in den Medien auftaucht. Das ist für sich alleine eigentlich ziemlich erschreckend. Insofern passt es zur Medienkritik in diesen Blog, Journalisten, die sich von so einfachen Tricks kaltstellen lassen, braucht niemand.
Warum haben Sie sich denn nicht viel früher mit dem Fall befasst?
Stellen Sie sich einen dunklen Raum vor. Plötzlich richtet einer das Licht auf den Elefanten im Raum, auf Kriegs­verbrecher, auf Korruption. Assange ist der Mann mit dem Schein­werfer. Die Regierungen sind einen Moment lang schockiert. Dann drehen sie mit den Vergewaltigungs­vorwürfen den Lichtkegel um. Ein Klassiker in der Manipulation der öffentlichen Meinung. Der Elefant steht wieder im Dunkeln, hinter dem Spotlight. Stattdessen steht jetzt Assange im Fokus, und wir sprechen darüber, ob er in der Botschaft Rollbrett fährt, ob er seine Katze richtig füttert. Wir wissen plötzlich alle, dass er ein Vergewaltiger ist, ein Hacker, Spion und Narzisst. Und die von ihm enthüllten Missstände und Kriegs­verbrechen verblassen im Dunkeln. So ist es auch mir ergangen. Trotz meiner Berufs­erfahrung, die mich zur Vorsicht mahnen sollte.

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