Ein Lehrstück des innerdeutschen Rassismus

Heute wurde ich auf das Cover eines deutschen Druckerzeugnis aufmerksam.

Der SPIGEL Cover

Cover der aktuellen SPIEGEL Ausgabe.

Ich konnte nicht anders und musste hineinsehen. Immerhin bestand die Chance, dass der Inhalt nicht den Erwartungen entsprechen würde. Leider wurde ich eines Besseren belehrt, der Spiegel hat geliefert, was zu erwarten war.

Die Titelstory trieft von einem unglaublich überheblichen Duktus. Ich weiß nicht, was in den Spiegel gefahren ist, in was für einer Blase muss man Leben? Denken die ernsthaft, die Spaltung der Gesellschaft, wird durch hemmungsloses Beleidigen kleiner? Der Eindruck drängt sich auf, dass den Redakteuren gar nicht mehr auffällt, wie krass ihre Ergüsse wirken. Es ist so viel sei gesagt ein Text, dem der Beifall der Gleichgesinnten sicher ist. Umso abstoßender ist die tendenziöse Machart für jeden Zweifler. Der Versuch wirklich zu verstehen, wie der Untertitel zu suggerieren versucht, wird nicht unternommen.

Das es Konservative, AFD-Wähler, Katholiken usw. trifft, daran ist man gewohnt. Das es seit Neuesten ausreicht, in der falschen Hälfte Deutschlands geboren zu sein, das ist neu.

Sollte das so weitergehen, dann haben wir in 10 Jahren eine neue ostdeutsche Unabhängigkeitsbewegung. So wie die Spanier die tiefe Teilung mit den Katalanen haben.

Ostdeutschland, soviel ist klar, wird keine Schuld an dieser Entwicklung treffen.

 

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