Die Vereinigten Staaten von Europa

Der Schulz fordert auf dem SPD Parteitag im Dezember 2017 die Vereinigten Staaten von Europa. Es ist so schön, der Abschied von der Stammwählerschaft der SPD, er könnte nicht konsequenter erklärt werden. Auch an Eleganz lässt das hier nichts zu wünschen übrig. So nett um die Ecke hat wohl noch kein Parteivorsitzender seiner Wählerschaft vors Knie getreten.

Ich will einen europäischen Verfassungsvertrag, der ein föderales Europa schafft. Ein Europa, das keine Bedrohung für seine Mitgliedsstaaten ist, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Ein Konvent soll diesen Verfassungsvertrag schreiben, der die Zivilgesellschaft und Menschen miteinbezieht. Das Ergebnis muss in allen Mitgliedsstaaten vorgelegt werden und diejenigen, die nicht zustimmen, verlassen automatisch die EU.

Klar, Europa ist so wie es jetzt ist, ist ja auch bereits eine Erfolgsstory. Da darf nicht innegehalten und gezögert werden. Die Fehler, die da sind, sind nur durch ein zu wenig vom Guten zu erklären!

Die Briten waren mit überwältigender Mehrheit für den verbleib. Die Katalanen und Spanien bedanken sich für die erfolgreiche Schlichtung.

Polen Ungarn und co. sind euphorische Europäer im Sinne der EU geworden.
Griechenland hat von der Solidarität sehr profitiert – insbesondere die Menschen dort.

Der Euro hat sich als äußerst stabil erwiesen, alle Kritiker wurden der Lüge gestraft. Auch die Außengrenzen sind herausragend geschützt!

Dieses Erfolgsmodell muss natürlich so und mit gleichem Personal – denn das hat die obigen Erfolge zu verantworten – fortgeführt und entwickelt werden. Jetzt nur kein innehalten, dass ja kein Rost ansetzt!

Mehr vom selben ist hier dringend geboten, denn besser kann es nur durch mehr davon werden!

Bildquelle: Pixabay (2017-12-07)

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